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Das 52 Wochen Projekt – Woche 06

Portraits mit Tele

Das Thema in Woche 6 „Portraits mit Tele“ ist genau das Gegenteil des Vorwochenprojekts. Stephan Wiesner hat das Thema Portrait jedoch nicht unbedingt auf den Menschen eingeschränkt, auch Tierportraits sind zulässig. Und so habe ich das Thema im Tierpark Hellabrunn in München umgesetzt.

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Reisefotografie – Checkliste für das Packen

Zur notwendigen Vorbereitung einer Reise gehört auch das vernünftige Zusammenstellen der Fotografieausrüstung. Wichtig ist dabei, auf die Abstimmung der Ausrüstung auf die örtlichen Zielgegebenheiten zu achten.

 

Es nützt nichts, sämtliches Kamerazubehör mitzunehmen, wenn du erstens kein Platz dafür hast (z. B. im Koffer), vor Ort nur einen Bruchteil der Ausrüstung benötigst oder fast alles in der Unterkunft zurück lässt, weil es unnütz oder zu schwer ist.

 

Bei der Zusammenstellung der mitzunehmenden Ausrüstung ist daher auf folgendes zu achten.

 

  1. Kamera

Selbstverständlich ist das wichtigste, was auf die Reise mitzunehmen ist, die Kamera. Hast du mehrere zur Auswahl, dann solltest du dir Gedanken darüber machen, welche Kamera(s) du auf deiner Reise wirklich benötigst und anschließend, ob nicht vielleicht doch eine etwas kleinere, kompaktere oder leichtere Version ausreichend ist. Denn was nützt dir eine Canon EOS 5D, die du dann auf den Tagesausflügen nicht mitnehmen möchtest, weil dir die Kamera mit Objektiv für einen ganzen Tag viel zu schwer ist?!

 

Wer hier eine aktuelle DSLM hat, wird bevorzugt diese auswählen, denn die Kameraqualität ist hervorragend, das Handling meist gut, das Gewicht und die Größe aber leichter als bei einer DSLR (digitalen Spiegelreflexkamera). Das ist auf Reisen ein richtiger Vorteil. Auch bieten diese Kameras zumeist eine hervorragende Videoqualität, zumeist sogar eine bessere Videoqualität als bei DSLRs.

 

Von Vorteil kann es auch sein, als Zweitkamera eine kleine, hochwertige Kompaktkamera dabei zu haben, die immer dann zum Einsatz kommen kann, wenn man ohnehin auf eine große Kamera verzichten möchte. Besser ist es, in der Hosentasche diese kleine Kamera dabei zu haben. Sie wird raus geholt, wenn sich doch eine tolle Fotogelegenheit ergibt. Natürlich kann dies auch eine hochwertige Smartphone-Kamera erledigen. Aber Luxus-Kompaktkameras (z. B. die Sony RX 100 Mark IV oder Mark V, Panasonic Lumix LX15) haben einen größeren Sensor, lichtstarke Objektive und einen optischen Zoom. Bei den Features stehen die Smartphone-Kameras einfach (noch) hinter den Luxus-Kompaktkameras zurück.

 

  1. Objektive

Die Auswahl der Objektive ist meines Erachtens etwas schwerer als die Wahl der Kamera(s). Jedoch bekommt man nach einigen Reisen durchaus ein Gefühl, welche Objektive eher Sinn machen und welche weniger.

 

Wanderst du z. B. auf einen Berg (Tagestour mit 8 Stunden Wanderzeit), dann wäre es zwar toll, die allerbeste und umfangreichste Objektivausrüstung dabei zu haben, allerdings wirst du nach mehreren Stunden froh um jedes Kilo sein, das du nicht zusätzlich mit dir schleppen musst.

 

In der Regel macht ein Ultraweitwinkel und ein Standardzoom bis ins leichte Tele Sinn. Ein starkes Tele (z. B. 200mm oder 300mm) macht nur dann Sinn, wenn du schon vorher weißt, in welchen sicher auftretenden Situationen du dieses Objektiv verwenden möchtest. Einen konkreten Vorschlag für mitzunehmende Brennweiten möchte ich dir nicht geben, da dies sehr stark von den gewünschten Motiven und der Reise- und Gepäcksituation abhängt.

 

  1. Stativ

Überlege dir gut, ob du ein Stativ benötigst. Wenn es nicht so sehr auf den Platz ankommst, weil du z. B. mit dem Auto anreist, dann nimm dir dein Stativ auf jeden Fall mit. Hast du mit dem Stativ jedoch ein Platzproblem, dann überlege dir, ob du nicht lieber ein kleines, flexibles Gorillapod mitnimmst oder ganz auf das Stativ verzichten kannst. Oft kann die Kamera auch auf andere Gegenstände wie Steine, Brückengeländer, Straße oder Kamerarucksack gelegt werden. Dies hätte den gleichen Effekt, wie ein Stativ.

 

  1. Blitz

Ob ein Blitz in dein Reisegepäck muss, hängt davon ab, ob du Bilder machen möchtest, auf denen geblitzt werden muss. Denn ein Systemblitz nimmt nicht nur Platz weg. Zusammen mit den Batterien wiegt der Blitz auch relativ viel. Vielleicht reicht auch der in der Kamera integrierte Blitz aus – falls deine Kamera keinen Blitz eingebaut hat, du diesen jedoch vielleicht benötigst, dann gehe zurück zu Punkt 1 und wähle eine Kamera mit integrierten Blitz aus. Meistens handelt es sich dabei noch um eine Kamera, die leichter ist, was dem Gewicht wiederum zugute kommt.

 

  1. Filter

Nimm die von dir üblicherweise für Landschaftsfotografie verwendeten Filter mit. Lass die anderen weg 🙂

 

  1. Fernauslöser

Nimm Sie mit. Ich empfehle immer die Yongnuo-Fernauslöser, da diese  sehr leicht und gut transportabel sind. Damit kann man auch hervorragend Selfies machen, ohne ständig zur Kamera wegen dem 10-Sekunden Timer laufen zu müssen.

 

  1. Ladegerät, Akkus und Speicherkarten

Wichtig, nein WICHTIG! Dir nützt die sinnvollste Reisekameraausrüstung nichts, wenn du deine Bilder nicht speichern kannst oder dir der Akku ausgeht. Ich empfehle mehrere Akkus, mehrere Speicherkarten und auf mehrtätigen Reisen auch ein Ladegerät mitzunehmen. Kontrolliere vor der Reise, dass die Akkus vollständig aufgeladen und die Speicherkarten leer bzw. keine Bilder mehr auf den Speicherkarten sind, die du noch nicht auf dem Computer gespeichert hast.

 

By the way: Vergiss nicht, einen Reise-Netzadapter einzustecken. Sonst nützt dir ggf. dein Ladegerät nichts.

 

  1. Sonstiges Zubehör

Daneben sollten noch kritisch ausgesuchte sonstige Zubehörteile eingesteckt werden. Zum Beispiel kann es sinnvoll sein, noch Reinigungsutensilien mitzunehmen, wenn damit zu rechnen ist, dass die Kamera während der Reise stark verschmutzen kann.

 

Ich hoffe, die Liste hilft dir bei der Vorbereitung deiner nächsten Fotoreise. Bei kurzen Reisen kann es auch spannend sein, lediglich eine Kamera mit einer Festbrennweite mitzunehmen. Auf diese Weise forderst du dich immer wieder heraus, mit der vorhandenen Ausrüstung gute Fotos zu erstellen.

Walderlebnispfad Bad Kohlgrub

In den Ammergauer Alpen, etwa eine Stunde von München entfernt, liegt der Walderlebnispfad Bad Kohlgrub.

Timberland Trail Bad Kohlgrub
Timberland Trail

Den Pfad haben Mitarbeiter des Unternehmens Timberland ausgebaut. Das Unternehmen Timberland hatte hierzu Mitarbeiter freigestellt. Natürlich darf entsprechende Werbung am Pfad nicht fehlen.

Timberland Trail

Mit unseren Kids waren wir an einem sonnigen Apriltag dort zu Besuch. Vom Schwierigkeitsgrad her dürfte es für Kinder ab vier Jahren machbar sein, den Weg mit den vielen Treppen zu schaffen. Auch von der Länge her dürfte ein entsprechend junges Kind den Rundkurs schaffen.

Der Pfad beginnt zunächst an einem Flusslauf, der zu vielen Wasserfällen führt. Im warmen Sommer dürfte es sicherlich angenehm sein, hin und wieder ins Wasser zu gehen. Im (noch frischen) April war uns das aber zu kalt.

Entlang des Pfades gibt es zahlreiche Station für die kleinen und großen Kinder zu erforschen und zu entdecken.

Forscherstation – Wie lange braucht das Wasser, um vom Waldboden gereinigt unten heraus zu fließen?

Der Pfad ist wirklich wunderschön angelegt. Im April war nichts los. Im Sommer dürfte es als Wasserspielplatz-Ersatz wohl mehr Besucher dorthin ziehen. Aufgrund der Weitläufigkeit des Geländes dürfte dies jedoch verschmerzbar sein.

Nach einer Weile kommt man aus dem Wald heraus und gelangt auf einen Köhlerpfad.

Auch hier gibt es an einigen Stellen etwas über das Köhlerhandwerk zu entdecken.

Der Rundkurs endet damit, dass es den Berg über viele Stufen und teils steil zurück in den Walderlebnispfad geht.